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Martin Moder: Treffen sich zwei Moleküle im Labor

Martin Moder: Treffen sich zwei Moleküle im Labor.

Treffen sich zwei Moleküle… Was mit einem vermeintlichen Witz beginnt, endet mit den Worten: „Biologie ist cool. Und Genetik war noch nie so spannend wie heute.“ Glaubt ihr nicht? Dann lest mal, was zwischen den Buchdeckeln steht.

Der Autor Martin Moder ist Wissenschaftler der neuen Generation: Er ist Molekularbiologe am Forschungszentrum für Molekulare Medizin Wien, hat mit „GENau“ eine eigene Abteilung bei den Science Blogs, steht mit den Science Bustern auf der Bühne, ist Science-Slam-Europameister und hat dieses Buch geschrieben.

Je mehr wir  von der Welt begreifen,
desto grandioser erscheint sie uns.

Liest man den Klappentext oder die Ankündigung zum Buch auf seiner Blog-Seite, möchte man meinen, dass das Themenspektrum nicht wirklich ernst gemeint sein kann. Demzufolge bekommt man nämlich Antworten auf die großen Fragen des Lebens:

  • Lässt sich das Bewusstsein mit einem Messer spalten?
  • Warum sollten sich Anti-Aging Fanatiker mit jemandem Jüngeren zusammennähen?
  • Und kann man Stechmücken mit Glühwürmchen kreuzen, damit man nachts sieht, wo man hinschlagen muss?
  • Wie kuschelt man wissenschaftlich korrekt?
  • Was sind die besten Biohacks, um den stressigen Alltag zu meistern?
  • Warum sind Fruchtfliegen die Helden der Molekularbiologie?
  • Ist ein Zleisch-Burger die Lösung für unsere Umweltprobleme?
  • Wie viel Weißbrot muss man essen, um betrunken zu werden?

Genau. Deshalb habe ich das Buch gekauft.

Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt. Es beginnt – wie so vieles andere auch – mit dem rosa Urschleim, beschäftigt sich dann mit unserer Fortpflanzung, widmet sich den Helden der Molekularbiologie (Fruchtfliegen, Zebrafische & Fadenwürmer) und menschlichen Defekten, um gegen Ende Tipps für den Alltag zu geben und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

„Treffen sich zwei Moleküle“ ist ein populärwissenschaftliches Buch – kurzweilig, nützlich und spannend zu lesen. Kurzum: für jeden Nicht-Wissenschafter ab 12 bestens geeignet. Und ja, es werden Antworten auf die oben stehenden Fragen gegeben. Und das auf eine witzige manchmal auch fast ruppige, saloppe Weise. Der eine oder anderen Lacher ist euch garantiert – und das Gefühl, mehr über uns, das Leben und das Universum zu wissen.

Rezension: NR. 368
22. Dezember 2016

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