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Guillaume Prévost: Das Buch der Zeit – Die steinerne Pforte

Just an seinem 14. Geburtstag begibt sich Samuel auf die Spuren seines Vaters, der auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist. Im Keller der Buchhandlung seines Vaters findet er ein rätselhaftes Buch und eine steinerne Statue, die er – getrieben aus purer Neugier – gleich auch ausprobieren muss. Und – schwupp-di-wupp – befindet sich Sam auf einmal am einsamen Strand der irischen Insel Iona im Jahre des Herrn 800…

Sam hat also ein Gerät für das Reisen durch die Zeit gefunden – und es ist naheliegend, dass sein Vater auf einer dieser Reisen irgendwo in der Vergangeheit stecken geblieben ist. Aber Sam hat noch nicht herausgefunden wie die Zeitmaschine richtig funktioniert bzw. wie man den Steinsockel mit der eingravierten Sonne bedient, um in eine bestimmte Zeit gebracht zu werden. Und so schwirrt Sam vom 1. Weltkrieg, zum alten Ägypten und ins Belgien des 15. Jahrhunderts, ohne dabei auf seinen Vater zu treffen.

Leider hat’s Sam in der Gegenwart auch nicht leichter: seine Mutter ist gestorben, der Vater verschollen und der Verlobte seiner Tante wird immer verdächtiger. Noch dazu muss er sich einem aussichtlosen Judo-Kampf stellen und trifft auf seine Sandkastenliebe… Wenigstens seine (vorerst ziemlich zickige) Cousine steht im bei und hilft ihm bei der Suche nach seinem Vater.

„Die steinerne Pforte“ ist der erste Band einer mehrteiligen Serie über den Teenager Sam. Für alle, die sich ebenfalls in diesem Alter befinden, ist dieses Buch sicher ein aufregendes Leseabenteuer. Gerade wenn’s schwierig wird mit dem eigenen Dasein, kann ein Ausflug in andere Zeiten und Orten ganz schön gut tun. Noch dazu kommt der Held einem „Alltags-Jugendlichen“ ziemlich nahe (ausgenommen natürlich dem Zeitreisen). Sam ist weder überheblich noch besonders intelligent oder mit besonderen Fähigkeiten bestückt. Brenzlige Situationen meistert er sympathisch durch Instinkt und Bauchgefühl.

Rezension: NR. 134
8. Juni 2009

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