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M.F.W. Gurran: Wächter der Schatten

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Waterloo, 1815: Die beiden Offiziere William und Kieran haben die Schlacht bei Waterloo überlebt. Die geplünderten Leichen werden vom Schlachtfeld geräumt und die Verletzten in Lagern notdürftig versorgt. Eine alte Hexe ist noch dabei, einen toten Franzosen nach Wertsachen abzusuchen und findet in seiner Jacke eine kleine Pyramide aus Bronze. Hastig steckt sie den Schatz in ihre Tasche und eilt zurück ins Dorf. Als sie am Abend Besuch von einem Händler bekommt, der ihr die Fundsachen abkaufen will, merkt dieser sofort, dass die Alte etwas vor ihm verbirgt. Er entdeckt die Pyramide, und als die beiden um das Kleinod kämpfen, tötet der Händler die Frau. Als er dann die Pyramide in seinen Händen hält und sie betrachtet, fällt plötzlich ein Tropfen Blut darauf. Die Pyramide beginnt zu glühen und der Händler verwandelt sich in ein abscheuliches Monster, einem Vampyr, das nur noch auf Tod und Zerstörung aus ist. William und Kieran, die sich zur gleichen Zeit im Dorf aufhalten, werden Zeuge von der tödlichen Verwüstung. Zusammen mit anderen Soldaten machen sie Jagd auf den Dämon und es gelingt ihnen schlussendlich auch, es zu töten. Mit dieser Tat haben sich die beiden in den ewig dauernden Krieg zwischen Gut und Böse verstrickt. Aber das wird ihnen erst viel später erst so richtig bewusst. William und Kieran sind schon seit ihrer Kindheit Freunde. Zusammen haben sie ihre Kindheit verbracht, sie wurden gemeinsam ausgebildet und kämpften Seite an Seite in der Schlacht bei Waterloo. Erst als sich Kieran in die schöne Wirtstochter Katherine verliebt, beginnt die Freundschaft Kratzer zu bekommen. Als dann Katherine auch noch von dem Monster grausam ermordet wird, entzweit das die beiden noch mehr. Kieran schwört auf Rache und setzt alles daran, mehr über die mysteriösen Vorkommnisse zu erfahren. William hingegen wünscht sich nichts sehnlicher als wieder zu Hause bei seiner Familie in England zu sein und seine Schwester mit Kirian zu verheiraten. Doch kaum sind die beiden auf Urlaub in England, werden sie von den Ereignissen im belgischen Dorf eingeholt.

Dunkle Gestalten sind William und Kirian auf der Spur. Als sie von ihren Verfolgern Wind bekommen, reisen sie nach London, um einen Wissenschaftler um Hilfe zu bitten. Auf dem Weg in sein Büro werden sie abermals von seltsamen Wesen angegriffen. Dieses Mal erhalten sie jedoch Hilfe. Ein alter Mann mit langen weißen Haaren und einem silbernen Mantel schlägt das Böse in die Flucht. Engrin Meerwall ist ein Abgesandter einer geheimen Bruderschaft, die sich zur Aufgabe gemacht hat, das Böse zu bekämpfen. Er macht William und Kieran klar, dass die Pyramide vernichtet werden muss. Und dass dies nur im Vatikan geschehen kann. Für die beiden Freunde bedeutet dies, dass sie nun mit Engrin nach Rom reisen müssen. Nicht nur, um die Pyramide den Exorzisten auszuhändigen, sondern auch um ihre Feinde aus England und von ihrer Familie wegzulocken.

Obwohl es bessere Fantasy-Romane gibt, habe ich die Idee, die Handlung in ein Stück Geschichte einzubetten, gut gefunden. Und auch die inneren Konflikte zwischen William und Kerian tragen zu einem netten Lesevergnügen bei. Allerdings gibt es ein paar Schwächen, was die Handlung betrifft und gelegentlich werden Begebenheiten angesprochen aber nicht weitergeführt. Somit kann ich das Buch nur als „kurzweiliger Durchschnitt“ bewerten.

Rezension: NR. 252
26. Oktober 2011

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