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Matti Gold: Mordsfälschung

mordsfälschung

Luc ist eine junge Frau, die gerade an ihrer Doktorarbeit zum Thema „Fälschung in der Kunst“ arbeitet. Dass sie sogleich ihre theoretischen Kenntnisse auch in der Praxis unter Beweis stellen muss, wird ihr klar, als sie in einem Museum zu arbeiten beginnt. Und schuld daran ist ihr kürzlich verstorbene Lieblingsonkel. In seinem Testamt vererbt er seiner Nichte nicht nur Bares, sondern beauftragt sie mit einer besonderen Aufgabe: Für seine Kunstsammlung soll Luc ein geeignetes Museum finden. Damit sie auch das Richtige auswählt, muss sie dort einen Monat lang arbeiten. Luc zögert nicht lange und bewirbt sich als Praktikantin in einem Museum in der Nähe ihres Wohnorts. Doch ihre neue Arbeitsstelle macht alles andere als einen guten Eindruck.

An ihrem ersten Arbeitstag betritt Luc ein Gebäude mit bröckelndem Verputz und abwesendem Personal. Allein die Schüler-Praktikantin Frida ist da, um die angehende Kunsthistorikerin zu begrüßen. Beim ersten Rundgang stehen Luc die Haare zu Berge: Wertvolle Graphiken verschimmeln im Keller, die Besucherzahlen sind rückläufig, Sicherheitstechniken sind nicht vorhanden, Rechnungen getürkt und der stellvertretende Leiter des Museums ist alles andere als ein freundlicher und kompetenter Mann. Am liebsten würde Luc kündigen. Doch als sie entdeckt, dass statt kostbarer Originale Fälschungen an den Wänden hängen, beginnt die junge Frau auf eigene Faust zu ermitteln. Und verstrickt sich immer mehr in die kriminellen Strukturen eines korrupten und betrügerischen Netzwerks.

“Mordsfälschung” von Matti Gold ist ein Krimi im Kunst-Milieu und im tredition Verlag erschienen.

Rezension: NR. 329
13. Dezember 2014

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