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Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger

Dieser Abenteuerroman findet vorwiegend auf See statt, wo der Junge Pi (nach dem Pariser Schwimmband Piscine Molitor benannt) mitsamt einem Tiger in einem kleinen Rettungsboot treibt – als einzige Überlebende eines Schiffsbruchs. Pis Vater war Zoodirektor und wollte mit seinen Tieren nach Kanada auswandern. Das Schiff sinkt und in dem kleinen Rettungsboot befindet sich Pi in Gesellschaft mit einem verletztes Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und einem Tiger, mit dem Pi die nächsten 227 Tage auf dem Pazifik verbringen wird.

Im Kern des Buches steht eine Auseinandersetzung sowohl mit der Zoologie als auch mit der Theologie – beide Fächer studiert der Protagonist Pi Patel, nachdem er seinen Schiffbruch mit dem Tiger überlebt hat. Die vielfältigen und schaurigen Erlebnisse des Schiffbrüchigen auf dem Rettungsboot, der Zustand des gepeinigten Körpers und die verzweifelte seelische Verfassung sowie der Umgang mit den wilden Tieren auf dem Boot, von dem am Ende nur der Tiger überbleibt, sind in realistischer und teilweise sehr drastischer Weise beschrieben. Das ist spannender und unterhaltsamer Lesestoff auf zweihundertdreißig Seiten. Der Roman ist abenteuerlich und zugleich eine Parabel auf den Glauben: Pi wird inmitten der großen Unendlichkeit des Ozeans zum gläubigen Hindu, Moslem und Christen.

Rezension: NR. 2
26. Januar 2007

Deine Meinung über dieses Buch:

No comments
  • Michaela Mendel sagt:

    Das Buch war bei uns im Büro Gesprächsthema Nr.1 und ich konnte nicht mitreden, weil ich es noch nicht kannte.Jetzt habe ich das Buch endlich gelesen und, mein Gott, ich habe mich beim Lesen bepisst vor Lachen. Ich weiß jetzt schon, dass ich das Buch noch einmal lesen werde und ich weiß auch, dass ich dann wieder lachen werde.Meine Meinung zu Lola:Ein superduper Gutelaunebuch.

  • Manfred Wagner sagt:

    Ich dachte zunächst an einen Abklatsch von Tom Sharpes Puppenmord, einem Buch, bei dem ich herzlich gelacht habe. Nun, da ich die Lola gelesen habe, muss ich eingestehen, das Buch hat mit dem Puppenmord nichts zu tun. Es ist eine eigene, großartig konstruierte Geschichte, die mich zu wahren Lachattaken hinriss. Mir liefen beim Lesen vor Lachen die Tränen aus den Augen.Das Buch ist um Längen besser, als Sharpes Puppenmord. Ein herrliches Buch, das ich nur weiter empfehlen kann.

  • Mick sagt:

    Das Buch ist unbeschreiblich, denn man liest und lacht sich dabei einen Ast. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so gelacht habe, wie beim Lesen dieses Buches.Prüde sollte man als Leser nicht sein, dennoch ist es ein Buch, was im Moment in aller Munde ist.Meine Meinung dazu:Ein herrliches Stück Literatur, welches sich niemand entgehen lassen sollte.

  • Sibylle sagt:

    Erst einmal danke für diesen tollen Buchtipp.Ich habe beim Lesen Tränen gelacht, ja, ich konnte mich vor Lachen nicht mehr halten. Es ist das lustigste Buch, was ich je gelesen habe.Meine Meinung zu dem Buch: Ãœberragend, großartig, spitzenmäßig, super!Kann ich nur empfehlen.

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