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Ursula K. Le Guin: Erdsee

erdsee

Die Welt von Erdsee, wo dieser Fantasy-Zyklus spielt, ist ein Meer mit vielen kleinen Inseln. Auf der Insel Gont lebt Duny – er wird später auch „Sperber“ genannt -, der Sohn des Dorfschmieds. Im Laufe seiner Kindheit stellt sich heraus, dass Duny magische Kräfte besitzt. Er wird notdürftig von seiner Tante, einer Hexe, unterrichtet. Später geht er in die Lehre bei dem Magier Ogion, der ihm auch seinen wahren Namen „Ged“ verleiht. Ogien unterstützt ihn auch dabei, auf die Zauberschule auf der Insel Rok zu gehen. Nun beginnen für Ged die wahren Ausbildungsjahre bevor er sich in magische Abenteuer stürzt. „Erdsee“ beinhaltet alle vier Romane über Ged, den Zauberer. Es sind märchenhafte Geschichten, unkompliziert geschrieben und für jede Altersgruppe geeignet. Erstes Buch – „Der Magier von Erdsee“: Ged entdeckt seine Zauberkräfte und wird auf die Zauberschule auf Rok geschickt. Dort entfesselt er in einem Zweikampf mit einem Mitschüler das Dunkle von der anderen Seite, das ihn gnadenlos verfolgt. Erst als Ged beschliesst, vom Gejagden zum Jäger zu werden, kann er den Schatten besiegen.

Zweiter Buch – „Die Gräber von Atuan“: Sperber/Ged begegnet der jungen Priesterin Tenar in den Katakomben von Atuan, rettet sie und bringt den unheilvollen Ort mit seinen dunklen Mächten zum Einstürzen.

Drittes Buch – „Das ferne Ufer“: Erdsee wird von einer dunklen und geheimnisvollen Macht bedroht. Zauberer verlieren ihre Zauberkraft und die Menschen ihren Lebenswillen. Ged und Arren, der junge Prinz von Enland, retten die Welt vor dem Untegehen.

Viertes Buch – „Tehanu“: Das kleine Mädche Tehanu wurde als Kleinkind schwer misshandelt. Tenar, mitterlweile verwitwet und Mutter zweier erwachsener Kinder, kümmert sich um sie. Gemeinsam versuchen sie Tehanus Peiniger zu entkommen und treffen dabei auf Ged, der ihnen hilft, Tehanu ihrer wahren Bestimmung zu finden.

Rezension: NR. 182
20. Juni 2010