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Eva Rossmann: Kaltes Fleisch

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Ein Supermarkt ist nicht gerade ein alltäglicher Schauplatz für einen Krimi – noch ungewöhnlicher wird’s, wenn auch noch gewerkschaftliche Motive hinter einem Mord stehen sollen. Ein wahrhaft österreichischer Krimi erwartet uns in „Kaltes Fleisch“: Unlautere Machenschaften mit tierischen Leichenteilen stehen im Wechsel mit deliziösen Beschreibungen der Kochkünste von Hobbyköchin und -detektivin Mira Valensky.

„Ich ließ Wasser mit etwas Weißwein aufkochen, blanchierte Radicchio-Trevigiano-Blätter und ließ sie in einem Sieb abtropfen. Laut Filialleiter Feinfurter hatte sich Karin in der letzten Zeit nicht mehr beschwert. Konnte ich ihm glauben? Die Sache war noch vor Hellers Tod gelaufen. War Heller ermordet worden, weil er hinter Manipulationen beim Fleisch gekommen war? Ist Karin verschleppt worden, weil sie eins und eins zusammengezählt und auf eigene Faust nachgeforscht hatte?“

Mira Valensky steht nicht nur knapp vor ihrem vierzigsten Geburtstag sondern auch davor, sich zum ersten Mal mit allem Drum und Dran auf eine feste Beziehung mit Oskar einzulassen. Mira ist Lifestyle-Journalistin beim „Magazin“, kocht leidenschaftlich gern, liebt ihre Unabhängigkeit und gerät in „Kaltes Fleisch“ zum vierten Mal in kriminelle Machenschaften.

Es beginnt mit einem alltäglichen Einkauf bei „Ultrakauf“, dem Supermarkt um die Ecke. Die Kassiererin Grete bittet Mira um Hilfe, denn im Supermarkt spielen sich eigenartige Dinge ab: Ein Überfall ist vertuscht worden und „die rote Karin“ – eine Arbeitskollegin und engagierte Gewerkschafterin – wäre fast von einem Stapel Cognac-Kisten erschlagen worden. Mira geht zuerst ein wenig halbherzig den Seltsamkeiten auf den Grund. Als jedoch der Regionaldirektor erschossen im Lager liegt, und die Gewerkschafterin Karin verschwindet, beginnt die Recherche auf Leben und Tod. Mira riskiert dabei nicht zuletzt ihren Arbeitsplatz, denn „Ultrakauf“ ist ein wichtiger Anzeigenkunde des „Magazins“. Tatkräftige Hilfe bekommt Mira – wie auch bei den Vorgänger-Romanen – von ihrer abenteuerlustigen bosnischen Putzfrau Vesna.

Ein amüsantes, leichtes Buch, das trotz des eher unappetitlichen Settings einem nicht schwer im Magen liegt.

Mehr über die Autorin Eva Rossmann

Rezension: NR. 78
[ssba]
2. Januar 2008

Deine Meinung über dieses Buch:

3 comments
  • milenka sagt:

    Hallo Mira Valensky !
    Mein Name is Milenka-kannst Milli zu mir sagen,bin heimliche Zwilling von Venska-sie immer sagen weis von nix.
    Lese gerade Deine Roman „kaltes Fleisch“
    Is voll gut, aber habe 2 Fehler gefunden.

    1. Rindfleisch kochen immer Salz erst ganz zum Schluss dazugeben !!!
    vielleicht haben Deine Mutter auch nicht gewusst,m darum immer zäh…
    Sonst Deine Rezepte voll gut,kriegen immer Hunger bei lesn.

    2. LKW nie fahren schneller als 90 kmh-auch auf Autobahn sonst immer Probleme mit Polcei
    können Dich auch nicht hören beim Fahren,wenn Du auf Ladefläche singen „Biests of Bourdon“-
    nix Bourbon von Betty Middler mit alte Rolling´s Stones.

    hoffe bist Du nicht ganz bose auf mich wegen Kritik ?

    griesst Dich freundlich
    Milenka
    is Zwilling von Vesna-will Di aber nie sagen

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