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Walter Moers: Der Fönig

Walter Moers Der Foenig

„Der Fönig“ hat nichts mit einem Fön zu tun, sondern mit Frieg und Krieden, Sex, Drogen, Pazifismus und mit einen Besuch beim Klohmarft. Und das Moerschen für Erwachsene beginnt so…

Eines Tages erwachte der Foenig zum Gezwitscher einer Fohlmeise, eines Folibris und eines Faninchens, denn in seinem Foenigreich wurden alle Ks durch Fs ersetzt.
„Fomisch“, dachte der Foenig, „Folibris und Faninchen foennen doch gar nicht zwitschern.“
Dann wurde ihm bewusst, dass es nur ein Traum gewesen war, und er musste lachen. „Zu foestlich“, ficherte der Foenig,
„ein Faninchen, das zwitschern fann! Das muss ich dem foeniglichen Traumberater erzaehlen. Aber zuerst muss ich mal zum Flo.“

Es herrscht Frieg im Landes des Fönigs, obwohl doch heute Klohmarft wäre. Da hilft alles nix, da braucht’s Kußsoldaten, Klammenwerker, Furzwellensender, Fanonen, Fernwakken, Kernlenfrafeten und Famifazepiloten. Doch das Land ist flein und arm und fann sich das alles nicht leisten. Erkreulicherweise taucht ein fleines, grünes uns sehr hässliches Männchen auf und verspricht dem Fönig zu helken. Drei Dinge muss der Fönig erküllen, dann herrscht wieder Krieden…

Kasse dich furz!

In der Fürze liegt die Würze.

Walter Moers belässt es aber nicht nur damit alle Ks durch Fs zu vertauschen, sondern alle Fs werden auch durch Ks ersetzt – und in weiterer Kolge auch noch all Bs mit den Ps, Ds mit Ts und die Gs mit den Ks. Eine Herauskorderung kür alle Linguisten also.

Wie wir es auch schon von anderen Bücher und Geschichten von Walter Moers fennen, hat er auch den Fönig illustriert und das – wie gewohnt – auf sfurile Weise: unrasiert, übergewichtig und am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Auch wenn das Moerschen aufgemacht ist wie ein Buch kür 3-Jährige: Bitte unbedingt an einen Platz stellen, der kür Finder unerreichbar ist!

Ein herrlicher Spaß! Absolut kantastisch fomisch und saumäßig lustig ist auch das entsprechende Hörbuch mit dem legendären Dirk Bach als Erzähler.

Rezension: NR. 58
30. August 2007

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