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Ian McEwan: Der Tagträumer

Wie ist es, den Tag im Körper der Hauskatze oder als erwachsener Mann mit Bartwuchs zu verbringen und sich in eine hübsche Studentin zu verlieben? Mit einer Zauber-Creme die Familien verschwinden zu lassen, ist eine reizvolle Idee – oder einen Einbrecher zu fangen. Wenn der Tag lang ist und die Fantasie endlos, dann träumt sich der 10-jährige Peter Glück in Geschichten hinein, die man nur in der Kindheit erlebt. Peter Glück ist ein schwieriges Kind, obwohl er das von sich selbst nicht behauptete. Er stellt keine gröberen Sachen an, war nicht laut oder frech, er findet sich selbst eigentlich pflegeleicht. War sagen also die Erwachsenen, er sei schwierig?

„Erst viele Jahre später, als er selber längst erwachsen war, ging Peter ein Licht auf. Man fand ihn schwierig, weil er so still war.“

Peter ist gern allein – und wenn er ungestört ist, dann fängt er zu tagträumen an und träumt sich in aufregende und skurile Geschichten hinein. Von diesen Erlebnissen handelt „Der Tagträumer“. Durch seine Träume kann sich Peter eigene Welten erschliessen und beginnt einfach zu verstehen.

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Ian McEwan Peters Geschichten und lässt den Leser an die Entdeckungsreisen der eigenen Kindheit erinnern.

Ian McEwan: Unschuldige

Ian McEwan: Saturday

Rezension: NR. 30
[ssba]
17. April 2007

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