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Terry Pratchett: Alles Sense!

Rezension Terry Pratchett Alles Sense ein Scheibenweltroman

Eines Tages hält TOD sein eigenes Stundenglas in der Hand und er weiß, dass seine Tage gezählt sind. Von den Revisoren, die TOD als zu eigenständig und inidviduell befinden, wird er in Pension geschickt. Da er seine letzten Tage als Mensch verbringen will, sattelt er Binky und heuert als Knecht auf einem Bauernhof an. Auch wenn er jeden Grashalm einzeln niedersenst – er ist trotzdem der schnellste Schnitter. Zuerst reagiert TOD ziemlich beleidigt auf die Pensionierung. Dann allerdings begreift er die Änderung als Chance und macht sich beim Heuen und Holzhacken Gedanken über’s Sterben.

Doch allmählich bekommt er es mit der Angst zu tun. Der zweite Protagonist ist der Zauberer Windle Poons, der zu Beginn der Buches stirbt (dieses Ereignis ist in seinem Terminkalender eingetragen, gefolgt von der Notiz am nächsten Tag wieder geboren zu werden). Doch leider klappt das Sterben nicht, denn TOD ist ja nicht im Amt. Windle Poons ist ratlos und der untote Zustand gefällt ihm gar nicht, denn er will unbedingt als Frau wieder geboren werden. Schließlich schließt er sich eine Selbsthilfegruppe Untoter an.

Da es immer noch keinen Nachfolger für den Sensenmann gibt, geht es auf der Scheibenwelt allzu lebendig zu. Es geschehen eigenartige Dinge: Glaskugeln, in denen der Schnee über eine Sehenswürdigkeit rieselt, wenn man sie schüttelt, und Metallkörbe auf Rädern tauchen plötzlich auf, Pflastersteine fliegen durch die Luft, … Die Zauberer der Unsichtbaren Universität, Frau Kuchen und die untote Schar um Windle Poons versuchen den Merkwürdigkeiten auf den Grund zu gehen und werden mit einem Mega-Shopping-Center konfrontiert.

„Alles Sense“ ist das klassische Einsteigerbuch in die Scheibenwelt und auch eine der besten Geschichte des gesamten Zyklus. Dieser Roman war auch mein erstes Buch von Terry Pratchett. Ich danke heute noch meiner lieben Freundin, dass sie mir dieses Buch geschenkt hat.

Rezension: NR. 11
[ssba]
7. Februar 2007

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