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Terry Pratchett: Rollende Steine

Rezension Terry Pratchett Rollende Steine

TOD steckt mitten in der Midlife Crisis. Um zu vergessen, was war und was sein wird, haut er ab und geht zur klatschianischen Fremdenlegion. Nun muß seine Enkelin Susanne das Geschäft mit der Sense für ein paar Tage übernehmen. Der Rattentod, Rabe, Albert und Binky stehen ihr bei.

So begegnet sie der „Band mit Steinen Drin“, ein Rock-Trio, das mit ihrer magischen Gitarre die Schweibenweltler zum Flippen bringt. In dieser Geschichte geht es um „Sex, Drogen und Musik mit Steinen drin“. Nun, zumindest um 33,3% davon (aber es könnte auch schlimmer sein). Als Thema hat sich Pratchett in diesem Buch das Musikbusiness (inkl. Merchandizing und dem geldgierigen Manager „TMSIDR-Schnapper“) vorgenommen.

Durch die deutsche Übersetzung haben leider manche Wortspiele daran glauben müssen. Der Name des Bandleaders „Imp y Celyn“ bedeutet z.B. in seiner Heimatsprache »Knospe der Stechpalme« – im Englischen: „Bud of the Holly“ …

Trotz allem: ein witziges Buch, bei dem einem nicht fad wird. Ridcully & Konsorten bremsen die Geschichte zwar ein wenig (die Knochen-Chopper ist etwas aufgesetzt), der Rattentod (*QUIEK* und *SNH*) und der notorisch depressive TOD, der wieder mal von seinem Job aussteigt (vgl. „Alles Sense!„), gleichen aber vieles aus.

Rezension: NR. 5
[ssba]
27. Januar 2007

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