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Leonie Swann: Garou

garou

Mit dem zweiten Glennkill-Schaf-Krimi geht das Blöken weiter. Rebecca lebt mittlerweile mit ihrer Schafherde in Frankreich. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt sie einen abgehalfterten Wohnwagen in der Nähe eines Schlosses. Was die Schafe natürlich schon lange vorher wittern, ist eine unbestimmte Angst. Immer wieder ist vom geheimnisvollen „Garou“ die Rede, der auf der Weide und im angrenzenden Wald sein Unwesen treibt. Als die Schafe im Wald ein totes Reh finden, beginnen sie – zusammen mit ihren neuen Freunden, einer Herde Ziegen, – zu ermitteln. Als aber dann ein Mensch am Rande der Weide tot aufgefunden wird, werden Rebecca und die Polizei ebenfalls auf die mysteriösen Vorkommnisse rund um das alte Schloss aufmerksam.

„Was macht ihr da?“, fragte die Ziege mit nur einem Horn.

„Einen Thriller!“, verkündete die graue Ziege und wirbelte dramatisch mit den Ohren.

„Mit Schafen?“, fragte die Ziege mit nur einem Horn, kniff ein Auge zu und spähte kritisch durch den Zaun.

„Ein Carpiccio!“, sagte die graue Ziege und keilte aus.

„Eine Komödie!“, sagte die Ziege auf der Kommode.

„Das wird nie und nimmer eine Komödie“, sagte die Ziege mit nur einem Horn und äugte wieder durch den Zaun.

„Alles ist eine Komödie!“, meckerte die Ziege auf der Komode. „Eine Komödie mit viel Rot!“

Die drei Ziegen blickten zu den ahnungslos grasenden Schafen hinüber.

„Wir bilden uns das alles nur ein!“, sagte die Ziege mit nur einem Horn.

Die Schafe sind zurück!

Dieses Mal ermitteln sie nicht wie gewohnt in ihrer Heimat Irland sondern in Frankreich. In der Nähe eines Schlosses hat Rebecca eine Weide gefunden, wo sich nun Miss Maple, Mopple, Othello und Lane mit ihren neuen Nachbarn, einer Herde Ziegen, anfreunden. Als sie auf ihrer Weide einen toten Mann entdecken, ist wieder eine schafische Spürnase gefragt. Alles deutet auf einen „Loup garou“ (Werwolf) als Täter hin…

Glennkill„, der erste Schafskrimi von Leonie Swann, habe ich gelesen und sehr genossen. Leider konnte mich der Fortsetzungsroman nicht so fesseln. Die vielen schafischen Anspielungen blieben für mich rätselhaft und und die Handlung fand ich weniger spannend. Schade eigentlich, dass die Autorin an das Lesevergnügen nicht anknüpfen konnte.

Rezension: NR. 236
13. Juni 2011

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